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Moritzkirche und Pfeifturm

Betritt man die Moritzkirche durch das Hauptportal, so entdeckt man auf der linken Seite im Choreingang einen wundersch├Ânen Blickf├Ąnger: Die Immaculata von Josef Friedrich Canzler ist eine der sch├Ânsten Rokoko-Statuetten im bayerischen Raum. Sie f├╝gt sich wunderbar in die Festlichkeit der dreischiffigen Kirche ein. Die Geschichte der Unteren Pfarr, wie St. Moritz von den alteingesessenen Ingolst├Ądtern auch genannt wird, geht bis in das neunte Jahrhundert zur├╝ck. Sie ist die ├Ąlteste Kirche der Stadt.

Neben dem eigentlichen Kirchturm ragt hier der gotische Pfeifturm, der ehemalige st├Ądtische Wachturm, auf: Dort lebte ein Nachtw├Ąchter mit seiner Familie und sorgte f├╝r die Sicherheit der Ingolst├Ądter B├╝rger, indem er vor herannahenden Feinden oder bei einem Brand warnte. In diesem Fall wurde zun├Ąchst die Polizei informiert. Dann gab eine Feuerglocke das vereinbarte Signal an die B├╝rger weiter. Heute k├Ânnen sich die Ingolst├Ądter den ganzen Sommer ├╝ber an jedem zweiten Samstag ├╝ber angenehmere Kl├Ąnge freuen: Die Gruppe der Pfeifturmbl├Ąser spielt mit traditionellen Melodien auf.

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