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Alte Anatomie - anschauliche Medizingeschichte

Der sp√§tbarocke, im Stil einer Orangerie konzipierte Prachtbau wurde 1723 nach Pl√§nen von Gabriel de Gabrieli errichtet und beherbergte die erste medizinische Fakult√§t n√∂rdlich der Alpen. Aus dieser Zeit stammt auch der Anatomiegarten, eine zauberhafte gr√ľne Oase, die sich direkt an das Geb√§ude anschlie√üt. Der "hortus medico botanicus" lieferte den Medizinstudenten und ihren Lehrern Anschauungs- und Arbeitsmaterial. Die Pflanzen sind nach Wirkstoffgruppen geordnet und schenken dem Spazierg√§nger und Museumsbesucher ein wundersch√∂nes Ambiente f√ľr einen Moment der Rast. Der Duft- und Tastgarten im hinteren Teil der Anlage bietet sehbehinderten Menschen die M√∂glichkeit, sich √ľber wichtige Arzneipflanzen zu informieren.

Heute beherbergt die Alte Anatomie das Deutsche Medizinhistorische Museum, das anhand von Utensilien, Instrumenten, Ger√§ten, Vorrichtungen und Schriften die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart dokumentiert. Im Rahmen seines Forschungsauftrages sammelt das Museum vielf√§ltige Geschichten und Bedeutungen, die mit den historischen Objekten verkn√ľpft sind und verfolgt zahlreiche Forschungsprojekte und Kooperationen.


Tipp: Arzneipflanzengarten

Der Arzneipflanzengarten ist w√§hrend der √Ėffnungszeiten des Museums kostenfrei zug√§nglich.

Hinweis:

Regul√§rer Museumsbetrieb in Erweiterungsbau mit einem abwechslungsreichen Programm (die ‚ÄěAlte Anatomie‚ÄĚ bleibt wegen Sanierungsarbeiten geschlossen) - Weitere Infiormationen unter: www.dmm-ingolstadt.de

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