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Fronte Raglovich

Der erste Abschnitt der neu erbauten regelmäßigen Fronten bildete den Anschluss an die Donau stromabwärts. Von den zahlreichen Gebäuden ist nur noch ein Teil des Kavaliers Dallwigk, das Kavalier Heydeck und das Neue Feldkirchener Tor erhalten. Die weiteren Bauten der Fronte Raglovich wurden Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen, um Platz für die Erweiterung der Königlich Bayerischen Geschützgießerei zu schaffen.

Der runde Wasserturm und der eckige Aufbau auf den Resten des Kavaliers Dallwigk sind Umbauten aus der Zeit der Geschützgießerei. Sichtbar sind die Fundamente der Kasematten im Hauptwall und die abgebrochene Hälfte des Kavaliers. Im Grünstreifen („Glacis“) versteckt liegen noch Reste der Konterescarpemauer und des Konterminensystems.

Auf dem Gelände der Fachhochschule findet man weitere Fundamentreste, z.B. von der Spitze der Kaponniere der Fronte Raglovich. Auf der anderen Seite der Bahnlinie findet sich noch die 1870 erbaute Uferbatterie (im Volksmund „Eisenbahnbatterie“). Diese Batterie sollte den Bereich der Eisenbahnbrücke sichern.

Im Kavalier Heydeck ist heute die Agentur für Arbeit Ingolstadt untergebracht. Bereits 1899/1900 wurde es zum Kasernengebäude umgebaut und dabei die feldseitigen Schießscharten teilweise durch Fensteröffnungen ersetzt und die Erdauflage des Daches entfernt. Schon in der ursprünglichen Bauausführung führte die Straße durch die Mittelachse des Baues. Das davor liegende ehemalige Stadttor „Neues Feldkirchener Tor“ steht heute frei. Früher schloss sich links und rechts der Hauptwall an. Dieser ist noch einseitig erhalten. Das Neue Feldkirchener Tor wurde von Leo von Klenze gestaltet.

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