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Reduit Tilly und Klenzepark

Das Reduit ist ein halbkreisförmiger Festungsbau, der im Kriegsfall den Brückenkopf schützte und als letzter Zufluchtsort der königlichen Familie gedient hätte. Es wurde nach Johann 't Serclaes Graf von Tilly, dem Feldherrn der katholischen Liga benannt, der in der Schlacht bei Rain gegen die Schweden im Jahre 1632 verwundet wurde. Er starb in Ingolstadt im Tillyhaus (Haus des Prof. Rath) und wurde nach Altötting überführt. 1828 war der Baubeginn unter Leitung des Festungsbaumeisters Streiter. Als Leitlinie diente das Zirkularsystem, welches in seinen Grundzügen auf Dürer zurückgeht. Das Reduit gilt als erstes Bauwerk der sogenannten klassizistischen Festung oder Ludwigsfestung.

Im Reduit Tilly befindet sich die Abteilung 1. Weltkrieg des Bayerischen Armeemuseums. Das Gelände rund um das Reduit Tilly wurde im Rahmen der Landesgartenschau 1992 in Ingolstadt zu einer Parkanlage umgestaltet und nach dem königlichen Oberbaurat Leo von Klenze benannt. Inmitten der prächtigen Festungsanlage sind weitläufige Wiesen, Aleen, Wasserspiele, Staudenflächen, ein Rosengarten sowie ein Pflanzenlabyrinth angelegt. Ein Spieldorf, ein Biergarten und Gärten der Sinne laden ein zum Besuch. In der Reithalle und im Exerzierhaus finden Kunstausstellungen und Veranstaltungen statt.

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