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Festungstag am 03.06.2018

Beinahe 200 Jahre ist es her, als Ludwig I. beschloss, Ingolstadt zur Landesfestung ausbauen zu lassen. Die alte Festung aus dem 16. Jahrhundert war ja 1799 von den Truppen Napoleons geschleift worden. Die Kavaliere, Kasernen und Kasematten, die der Bayernk√∂nig ab 1828 rund um die Altstadt errichten lie√ü, gelten bis heute als die gr√∂√üte und teuerste Baustelle, die es jemals im Freistaat gegeben hat. Letztendlich dienten die Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts niemals Verteidigungszwecken. Dennoch geh√∂ren sie heute zu den wichtigsten Eckpfeilern unserer Stadtgeschichte und sind bedeutende touristische Anziehungspunkte. Um die beeindruckenden klassizistischen Bauwerke einem breiten Publikum bekannt zu machen, haben die Stadt, der F√∂rderverein Bayerische Landesfestung Ingolstadt und der Historische Verein Ingolstadt schon vor einigen Jahren einen Festungsrundgang ausgeschildert. Der Festungstag Ingolstadt, zu dem wir heuer zum sechsten Mal einladen, soll ebenfalls unsere Festungsgeschichte ins Blickfeld einer breiten √Ėffentlichkeit r√ľcken.

Festungsstadt Ingolstadt

Von den wichtigsten St√§dten im alten Herzogtum Bayern hatte Ingolstadt die beste Verkehrslage, weil sich hier Handelswege kreuzten und die Donaubr√ľcke von hoher strategischer Bedeutung war. So begann im 16. Jahrhundert die Geschichte der Landesfestung und diese Funktion blieb ‚Äď nahezu l√ľckenlos ‚Äď bis in das fr√ľhe 20. Jahrhundert lebendig. Die Erinnerung daran wird auch in Zukunft nicht untergehen, denn die popul√§ren Bezeichnungen f√ľr die Stadt und ihre Bewohner bleiben mit Sicherheit erhalten: Die "Schanz" und die "Schanzer/innen".


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