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Anschauliche Medizingeschichte

Der spätbarocke, im Stil einer Orangerie konzipierte Prachtbau wurde 1723 nach Plänen von Gabriel de Gabrieli errichtet und beherbergte eine der ersten medizinischen Fakultäten. Aus dieser Zeit stammt auch der Anatomiegarten, eine zauberhafte grüne Oase, die sich direkt an das Gebäude anschließt. Der "hortus medico botanicus" lieferte den Medizinstudenten und ihren Lehrern Anschauungs- und Arbeitsmaterial. Die Pflanzen sind nach Wirkstoffgruppen geordnet und schenken dem Spaziergänger und Museumsbesucher ein wunderschönes Ambiente für einen Moment der Rast. Der Duft- und Tastgarten im hinteren Teil der Anlage bietet sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, sich über wichtige Arzneipflanzen zu informieren.

Galerie

Heute beherbergt die Alte Anatomie das Deutsche Medizinhistorische Museum, das anhand von Utensilien, Instrumenten, Geräten, Vorrichtungen und Schriften die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart dokumentiert. Im Rahmen seines Forschungsauftrages sammelt das Museum vielfältige Geschichten und Bedeutungen, die mit den historischen Objekten verknüpft sind und verfolgt zahlreiche Forschungsprojekte und Kooperationen.

Hinweis:

Regulärer Museumsbetrieb in Erweiterungsbau mit einem abwechslungsreichen Programm (die „Alte Anatomie” bleibt wegen Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Ende September 2020 geschlossen) - Weitere Informationen unter: www.dmm-ingolstadt.de
Das Museum, Café und Garten bleiben wegen Umbau der Dauerausstellung vom 01.10. - 01.11.2020 geschlossen.

Tipp: Arzneipflanzengarten

Der Arzneipflanzengarten ist während den Öffnungszeiten des Museums kostenfrei zugänglich.

Deutsches Medizinhistorisches Museum

Anatomiestr. 18-20, 85049 Ingolstadt