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Grabmale im Zentrum

Ein weiterer Hort historischer Schätze ist die gotische Franziskanerbasilika am nördlichen Rand des Altstadtkerns. Die bayerischen Herzöge gewährten im 13. Jahrhundert dem Orden der Minoriten die Erlaubnis, ein Kloster zu errichten. Die zugehörige Kirche von beeindruckender Strenge wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut. Auch das Kloster selbst durchlebte eine wechselvolle Geschichte, bevor es 1827 in die Hände des Franziskanerordens gelegt wurde, wo es sich bis 2005 mit kriegsbedingter Unterbrechung befand. Heute betreut der Kapuzinerorden die Anlage.

Galerie

Im Inneren der Kirche erinnern die 100 Grabmale bedeutender Ingolstädter Persönlichkeiten daran, dass die Franziskanerbasilika seit der Gründung der Ingolstädter Hochschule Professoren, hochrangigen Militärs und Honoratioren der Stadt als Grabstätte diente.

Ringsum an den Wänden, an den Pfeilern und in den Seitenkapellen schmücken wertvolle und ungewöhnlich gut erhaltene Epitaphien das ansonsten schlicht gehaltene Gotteshaus. Künstlerisch hochwertig zeugen sie vom früheren Leben und Wirken angesehener Ingolstädter. Im Jahr 1964 verlieh Papst Paul VI. der Kirche den Titel einer Basilica minor.