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Erste Stadtresidenz

Der älteste Profanbau der Stadt, also das erste nichtkirchliche Gebäude auf Ingolstädter Grund, liegt südlich der Fußgängerzone und oberhalb von Theatervorplatz und Donaulände. Das ehemalige Herzogsschloss aus dem 13. Jahrhundert war Teil der mittelalterlichen Burganlage - es verstärkte den Verteidigungsring im Südwesten der Stadtmauer. Zugleich diente der ursprünglich achtgeschossige Bau als Residenz. Hier lebten die Ingolstädter Herzöge, bevor im 15. Jahrhundert das Neue Schloss im Osten der Altstadt fertiggestellt wurde.

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Im weiteren Verlauf seiner wechselhaften Geschichte wurde der Bau als Kornspeicher und Stadtkasse genutzt. Seit 1981 befindet sich dort mit der Marie-Luise-Fleißer-Bücherei die Zentrale der Ingolstädter Stadtbüchereien. Auf sechs Ebenen sind eine Kinder- und Jugendbücherei, die Musikbücherei, deutsch- und fremdsprachige Romane und Sachliteratur für Erwachsene, eine Audiobibliothek, ein Veranstaltungsbereich und ein Lesecafé mit umfangreichem Zeitungs- und Zeitschriftenangebot untergebracht. Für Schulklassen und Reisegruppen besteht nach vorheriger Anmeldung in der Stadtbücherei die Möglichkeit zur kostenlosen Führung durch das Haus.