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Ingolstadt verfügt über eine außergewöhnliche Museumslandschaft: Zwischen Medizintechnik und Militärstrategie, Pflugmaschinen und tonnenschweren Stahlskulpturen, berühmten Pferden und konkreter Kunst – viele der Museen der Donaustadt sind deutschlandweit einzigartig. Das Beste: Alle Ingolstädter Museen sind sehr gut mit dem Fahrrad erreichbar. Was liegt da also näher, als sie mit einer ganz besonderen Radtour miteinander zu verbinden?

Streckenbeschreibung

Die Museumstour beginnt und endet an der Tourist Information am Rathausplatz. Von dort aus geht es zunächst auf der Donaustraße Richtung Konrad-Adenauer-Brücke. Bevor man jedoch auf der Brücke die Donau überquert, biegt man nach links ab Richtung Tränktorstraße. Dort wartet bereits das erste Museum auf den Besuch, das Museum für Konkrete Kunst, das einzige Museum in Deutschland, das ausschließlich auf die Darstellung konkreter Kunst spezialisiert ist.

Vom Museum für Konkrete Kunst geht es über die Mauthstraße und Reiterkasernstraße durch den barocken Uhrturm in den Innenhof des Neuen Schlosses. Das Neue Schloss beherbergt das Bayerische Armeemuseum mit einer beeindruckenden Ausstellung zur Militärgeschichte in Bayern. Vom Neuen Schloss aus erreicht man über den Paradeplatz und die Esplanade das nächste Museum: das Lechner Museum. Das Lechner Museum ist dem künstlerischen Schaffen des Bildhauers Alf Lechner gewidmet. Vor und im Museum sind u.a. tonnenschwere Stahlskulpturen zu bewundern.

Wieder zurück innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern erreicht man über den Unteren Graben, die Harderstraße, Nördliche Ringstraße und Ettinger Straße das Audi Forum Ingolstadt mit dem preisgekrönten Rundbau des Audi museum mobile. Im Audi museum mobile dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um Mobilität: Fahrende Wände und bewegte Exponate spiegeln die Geschichte des Automobils, der Mobilität und die Firmengeschichte der Audi AG wider.

Gegenüber des Audi Forums Ingolstadt biegt man in die Waldeysenstraße ein und kommt über die Gaimersheimer Straße, Nördliche Ringstraße und Von-der-Tann-Straße zum Stadtmuseum. Das Stadtmuseum im geschichtsträchigen Kavalier Hepp erzählt mit seiner reichhaltigen und vielfältigen Ausstellung die Geschichte der Besiedelung im Donauraum in der Region und die wechselhafte Historie der Stadt Ingolstadt. Im Stadtmuseum sind zudem das Spielzeugmuseum und ein Projektraum Europäisches Donaumuseum untergebracht.

Der Straße Auf der Schanz folgend geht es weiter vorbei am Wahrzeichen der Stadt, dem Kreuztor, in die Jahnstraße und nach ein paar Metern links in die Anatomiestraße zur barocken Alten Anatomie mit dem Deutschen Medizinhistorischen Museum. Die Exponate dieses in Deutschland einmaligen Museums zeugen von der Medizingeschichte der Antike bis in die Gegenwart. Zur Rast und zum Verweilen lädt nicht nur der Anatomiegarten, sondern auch das Cafe und der Museumsshop ein.

Weiter folgt man nun der Beschilderung des Donauradwegs Richtung Neuburg. Unterhalb der Glacisbrücke überquert man die Donau und folgt dem Donaudamm Richtung Haunwöhr. Auf Höhe der Schrobenhausener Straße verlässt man den Damm und folgt nun der Haunwöhrer Straße bis nach Hundszell. Dort biegt man in die Lechermannstraße ein und nach etwa 200 Metern in die Probststraße. Dort erreicht man nach kurzer Strecke das Bauerngerätemuseum. In einem alten Bauernhof kann man ganz in das landwirtschaftliche Leben vergangener Tage eintauchen.

Vom Bauerngerätemuseum aus geht es nun wieder zurück in Richtung Altstadt: Zunächst folgt man der Kirchstraße, biegt dann nach links in die Hans-Denck-Straße ein. Weiter auf der Schrobenhausener Straße biegt man rechts in die Berliner Straße ein und folgt dieser fast bis zum Ingolstädter Hauptbahnhof. Über die Münchener Straße gelangt man nach ca. 2 Kilometern zum Brückenkopf. Dort biegt man rechts in den Klenzepark ein und erreicht nach etwa 50 Metern den Eingang des rechtsliegenden Bayerischen Armeemuseums – Abteilung 1. Weltkrieg. Fährt man noch etwas weiter in Richtung Turm Triva, so wartet dort das Bayerische Polizeimuseum auf einen Besuch. Über den Donausteg und die Schloßlände gelangt man schließlich wieder zurück zum Rathausplatz und zum Anfangspunkt der Tour.

Link zur interaktiven Karte

 

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